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Neuseeland  -  Nordinsel

Nächstes Etappenziel war der Tongariro Park. Für diese Strecke wählten wir eine Route durch den Whanganui National Park. Der Whanganui River diente früher der Flussschifffahrt. Heute tummeln sich auf dem Fluss Kanus, Kajaks und Jetboats.

Am späten Nachmittag erreichten wir mit der Fähre Wellington, Neuseelands Hauptstadt. Am Ferry Terminal nahmen wir unseren neuen Mietwagen in Empfang und suchen unser Quartier auf. Da diese zentral in der Stadt gelegen war, stand einem abendlichen Spaziergang nichts im Wege.

 

Nächstes Etappenziel war der Tongariro Park. Für diese Strecke wählten wir eine Route durch den Whanganui National Park. Der Whanganui River diente früher der Flussschifffahrt. Heute tummeln sich auf dem Fluss Kanus, Kajaks und Jetboats.

Auf der Whanganui River Road  kamen wir durch die Dörfer Atene (Athen), Koriniti (Korinth), Ranana (London) und Hiruharama (Jerusalem), allesamt Orte, die von Missionaren im 19. Jahrhundert gegründet wurden.

Maoris siedelten hier bereits seit dem Jahr 1100. Als europäische Siedler ihnen das Land streitig machten kam es hier wie auch in anderen Landesteilen zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Letztlich unterlagen die Maori der europäischen Übermacht.

In Hiruharama besichtigten wir die St. Joseph’s Church. Hiruharama war früher das grösste Dorf in der Region, so dass die katholische Mission hier 1854 ihre erste Niederlassung gründete.

Nach Überquerung eines Bergrückens sahen wir in der Ferne den Mt. Ruapehu. Der mehrgipflige Berg ist der aktivste Vulkane unserer Erde und in Neuseeland ein beliebtes Skigebiet. Doch mehrfach ist er in den letzten hundert Jahren ausgebrochen. Als Folge des letzten Ausbruches 1995 fiel die darauf folgende Skisaison aus. 6 Wochen nach unserer Abreise brach der Vulkan am 25.09.07 erneut aus. Die 10-minutige Eruption löste eine Schlammlawine aus, eine Rauchwolke stieg 4 km in den Himmel, Gesteinsbrocken bis zu 2 Meter Durchmesser flogen kilometerweit.

Unser Vorhaben den 2797 m hohen Mt. Ruapehu zu bestiegen, mussten wir bald begraben. Die Schneeverhältnisse ließen eine Besteigung nicht zu. So wanderten wir auf dem “Round-the-Mountain-Track”.

Ein weiterer abwechslungsreicher Weg führt auf dem “Round-the-Mountain-Track” in entgegengesetzter Richtung zum Lake Surprise.

Vorbei am Lake Taupo setzten wir unsere Reise fort. Nächstes Ziel war Rotorua am gleichnamigen See. Wir bezogen Quartier in der Koura Lodge, die direkt am See gelegen ist. Einen schöneren Ort zum Verweilen kann man sich kaum vorstellen. 

 

Als Drehort für den Film “Herr der Ringe” wurde der Tongariro Nationalpark auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Wir quartierten uns in Ohakune im “Powderhorn Chateau” ein. Das Hotel diente während den damaligen Dreharbeiten auch dem Filmteam als Quartier.

Auf dem Rundweg um den Mt. Ruapehu überquert man auch von Wiesen bedeckte Moorgebiete. Grosszügig angelegte Stege ermöglichen jedoch ein unbeschwertes Wandern. Auf unserem Weg passierte wir die Waitonga Falls, Bachläufe wurden auf Hängebrücken überquert.

Wir kamen jedoch nur bis zur Mangaturuturu Hütte. Einsetzender Regen und Schneefall zwangen uns zur Umkehr.

 

 

 

 

Gelegenheit etwas über die Geschichte und Kultur von “Aotearoa” - dem Land der weissen Wolke - zu erfahren, bietet sich der Besuch eines Maori Dorfes an.

Während des einstündigen Maori-Konzertes werden Kriegstänze (haka) vorgeführt und Lieder (waiata) gesungen.  Wir erfahren, dass die markanten Tätowierungen (mokos) Frauen nur am Kinn tragen, während bei Männern auch andere Körperteile tätowiert werden.

Rotorua ist zum Einen bekannt für seine heissen Quellen, Geysire und blubbernden Schlammlöcher. Zum anderen prägt die Maori Kultur das Stadtbild. Sie reicht hier bis ins 14. Jahrhundert zurück und auch heute sind die Maoris mit diesem Teil des Landes noch eng verbunden.

Wir besuchten das Miati Maori Village. Zum Dorf gehört ein Fluss, auf dem Krieger in traditioneller Kleidung in einem Kanu paddeln.

Unser erstes Ziel war Hahei an der Ostküste der Halbinsel. Es ist eine Feriensiedlung idyllisch an einem weissen Sandstrand gelegen.

Ein weiterer Höhepunkt auf unserer Reise durch Neuseeland ist Coromandel Peninsula. Wir bezogen für 2 Nächte das Dell Cote Homestay in der Nähe des Küstenortes Tairua. Von hier aus wollten wir die Halbinsel erkunden.

Von Hahei führt eine gemütliche Wanderung entlang der Kalksteinküste zur Cathedral Cove. Wir waren mit vielen anderen Touristen unterwegs. Im Sommer mag hier wohl eine richtige Völkerwanderung stattfinden.

Die Cathedral Cove ist eine Bucht, zu der die Klippen 40 m senkrecht abfallen. Die eigentliche “Kathedrale” ist ein riesiger Kalksteinbogen, der die Mare’s Leg Cove mit der Cathedral Cove verbindet.

Um die Halbinsel nähere kennen zu lernen, fuhren wir am nächsten Tag auf der “Road 309” in Richtung Coromandel.

 

 

 

 

Unterwegs legten wir verschiedene Stopps ein und wanderten durch Wäldern mit die riesigen Baumfarnen. Eine Besonderheit stellt der silver-fern (Silberfarn) dar. Wachsende Blätter bilden zunächst eine Spirale, die sich langsam entrollt. Das spätere Blatt ist auf der Unterseite silbrig weiß, auf der Oberseite leuchtend grün. Als Symbol für das Leben trifft man die Spirale oft in der Maori-Kultur wieder. Blätter des Silberfarns sind auch im Landeswappen Neuseelands enthalten.

Auf der Coromandel Halbinsel findet man auch noch einige Kauri Bäume. Dies sind Nadelbäume, die über 1000 Jahre alt werden können. Die mächtigen Bäume erreichen eine Höhe von über 50 Meter und haben einen Umfang von bis zu 15 Meter.

Der Bestand an diesen Bäumen ging um die Jahrhundertwende durch kontinuierliches Abholzen dramatisch zurück. Inzwischen steht der Kauri Baum unter Naturschutz.

Kurz vor Coromandel Township bietet sich ein herrlicher Blick auf die Mc Gregor Bay mit den vielen kleinen vorgelagerten Inseln.

 

 

Unsere Neuseelandreise ging langsam zu Ende. Wir steuerten unsere letztes Ziel an.

Zu Zeiten des Goldrausches hatte Coromandel über 10.000 Einwohner, heute leben hier noch etwa 1600. Jetzt im Winter wirkte es etwas verschlafen. Doch die vielen kleinen Geschäfte laden zu einem gemütlichen Bummel und Schoppen ein.

Auckland, die grösste Stadt des Landes. Mehrspurige Strassen, Hochhäuser  und ein quirliges Stadtleben erwarteten uns.

Wir fahren jedoch über die Harbour Bridge zu den nördlichen Stadtteilen. Von der Brücke hat man einen herrlichen Blick auf Down Town mit dem alles überragenden 328 m hohen Sky Tower.

hier gehts zum Bericht über die Südinsel

 

Hauptgeschäftsstrasse ist die Queen Street. Sie führt hinunter zum Hafen. Von hier aus fahren Fähren hinüber zum Stadtteil Davenport. Dort befand sich unser letztes Quartier.

Am späten Abend gönnten wir uns noch einen kurzen Spaziergang auf den Mt. Victoria im Zentrum von Davenport, um die Skyline von Auckland noch einmal bei Nacht geniessen zu können.

Ein Erlebnis ist ein Spaziergang durch den botanischen Garten. Pflanzen und Bäume aus allen Kontinenten sind hier zu sehen. Eine Oase mitten im Zentrum der Stadt, die zum Relaxen einlädt.

Nicht minder berühmt ist die Sydney Harbour Bridge, von den Einheimischen auch “Kleiderbügel” genann

 

Von Auckland flogen wir weiter nach Sydney. Zu recht zählt sie zu den schönsten Städten auf unserer Erde. 2000 fanden hier die olympischen Sommerspiele statt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Opernhaus mit seiner ungewöhnlichen Dachkonstruktion. 14 Jahre dauerte seine Fertigstellung. Eröffnet wurde es 1973 und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Spektakulär ist der Blick - insbesondere bei Nacht - auf die Sydney Bucht mit dem Circular Quay bzw. das Opernhaus.

Schließlich ging für uns auch dieser Aufenthalt zu Ende und wir mußten den langen Rückflug nach Deutschland antreten.