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Von Feuerland durch das südliche Patagonien

Ende 2016 erfüllten Heidi und ich uns ein lang gehegten Wunsch. Eine Reise durch das südliche Patagonien. Torres del Paine, Fiz Roy, Moreno Gletscher - viele Berichte hatten wir hierüber schon gelesen, uns von Filmen inspirieren lassen. Im Sommer begann die Planung. Wir wollten ganz im Süden in Feuerland starten und dann etappenweise bis nach El Chaltén die Highlights Patagoniens aufsuchen. Diese Reise wollten wir wieder individuell und ohne Führer gestalten.

Ende Dezember 2016 flogen wir von Frankfurt via Sao Paulo nach Buenos Aires. Hier empfing uns das schönste Wetter, strahlender Sonnenschein und Temperaturen von über 30 Grad. Da wir nur 3 Tage Aufenthalt eingeplant hatten, brachen wir gleich nach unserer Ankunft zu einer ersten Erkundungstour auf.

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Nach wie vor wird Eva Perón in Argentinien wie eine “Heilige” verehrt. 1994 brach ich von Buenos Aires zum Aconcagua auf. Auf dem Friedhof von Recoleta war ich darüber erstaunt wie viele Menschen zur Familiengruft der Duartes pilgern, dort Blumen ablegen oder Bittbriefe hinterlassen. 2011 ließ die damalige Präsidentin Kirchner am Gesundheitsministerium an der Avenida 9 de Julio eine weithin sichtbare Stahlplastik anbringen, die Eva Perón zeigt.

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Schließlich ging unsere Reise weiter. Ein 4-stündiger Flug brachte uns nach Ushuaia, der südlichsten Stadt unserer Erde. Ein Erlebnis war der Anflug. Man überfliegt die südlichsten Ausläufer der Anden, die sich hier in Ost-West-Richtung ausdehnen. Über dem Beagle-Kanal begann der Sinkflug. Ushuaia kam in Sicht. Schließlich landete man auf einer Halbinsel , die künstlich aufgeschüttet wurde und seit 1998 auch Großflugzeugen Start und Landungen erlaubt.

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Durch den Tourismus bedingt ist Ushuaia in den letzten Jahren zu einer Kleinstadt mit ca. 60.000 Einwohner geworden. Für Kreuzfahrtschiffe ist sie Ausgangspunkt für Fahrten Richtung Antarktis.

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Unsere erste Wanderung führte uns zum Glaciar Martial. Der Aufstieg ging vorbei an einem Skilift. Hier liegt das südlichste Skigebiet unserer Erde.

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Diese natürliche Wasserstraße verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Der Name geht auf das Forschungsschiff HMS Beagle zurück, mit dem Fiz Roy 1831 den Kanal entdeckte.

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Auf die Besteigung des Cerro del Medio hatten wir dann verzichtet. Regen setzte ein und machten den Weg zu einer Rutschpartie. Da zogen wir es vor, bei “Tante Sara” ein Glas Wein zu trinken.

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Die Fahrt nach Punta Arenas nahm fast des ganzen Tag in Anspruch. Zunächst ging es dem Atlantik entlang. Die Region ist äußerst dünn besiedelt. Die Vegetation ist spärlich.

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Früh morgens ging es mit dem Bus Richtung Torres del Paine Nationalpark. Am Eingang zum Park erhielten wir zunächst ein Briefing. 2012 kam zu zu einem ausgedehnten Waldbrand. Durch fahrlässige Brandstiftung wurde 20.000 Hektar Wald vernichtet. Dementsprechend wurden uns eindringlich die Verhaltensregeln im Park erläutert.

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Es gibt 2 Trekking-Varianten im Nationalpark. Der sog. Circuit führt auf einem 7-9 tägigen Rundweg durch den Park. Hier ist die Mitnahme eines Zeltes sowie von Verpflegung erforderlich. Wir hatten uns für den sog. W-Trek entschieden. Hier bietet sich die Möglichkeit der Übernachtung in Hütten, die wir bereits vor Monaten reserviert hatten.

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Die Route führte uns entlang des Lago Grey in leichtem Auf und Ab zur gleichnamigen Refugio. Die Hütte hatten wir am frühen Nachmittag erreicht.

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Von dort hatte man einen herrlichen Blick auf den Grey-Gletscher. Gewaltige Eisberge trieben im Wasser. Ein erster Höhepunkt unserer Wanderung.

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In der Nähe der Paine Grande Lodge sahen wir die Narben, die der Flächenbrand 2012 hinterlassen hatte.

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Die Zelthütten des Domo Frances sind relativ neu, geräumig und bieten einen herrlichen Blick auf den Lago Nordenskjöld. Gleich nach dem Abendessen stieg ich in den Schlafsack und versuchte mich auszukurieren.

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Es war eine abwechslungsreiche Wanderung. Auf der einen Seite der See mit seinen kleinen Inseln, auf der anderen Seite die mächtigen Granitberge. Auch die Vegetation zeigte ein vielfältiges Bild. Dürre Bäume. Wiesen mit unzähligen Margeriten.

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Dann stiegen wir wieder zum Refugio Chileno ab. Nach einer kurzen Pause erfolgte dann der Abstieg zum Hosteria Las Torres und die Rückfahrt nach Puerto Natales

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Nächste Station unserer Reise war El Calafate in Argentinien. Wieder erfolgte die Fahrt mit einem öffentlichen Bus. Auf schnurgeraden Straßen fuhren wir durch die Pampa, einer steppenartigen Landschaft. Gelegentlich sahen wir Guanakos. Es ist eine einsame Region. Etwa 1-2 Einwohner kommen auf den Quadratkilometer.

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Lohnend ist auch ein Besuch einer der vielen Parrillas, einem argentinischem Steakhaus. Hier wird das Fleisch am offenen Feuer gegrillt.

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Wir fuhren zur Peninsula Magallanes. Hier ist ein Wanderweg mit Stegen und Aussichtsplattformen angelegt, der einen herrlichen Blick auf die Abbruchkante des Gletschers bietet. Gelegentlich reicht die Gletscherzunge bis zur Halbinsel und riegelt so den südlichen Arm, den Brazo Rico ab. Dieser staut sich dann so lange auf bis der Wasserdruck zur Entleerung führt. Dies kann gelegentlich auch explosionsartig erfolgen.

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Wir setzten unsere Fahrt fort. Von Calafate fuhren wir in gut 3 Stunden nach El Chaltén.

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Dieses Vergnügen hatten wir auf der Fahrt nach El Chaltén. Zunächst ging es dem Lago Argentino entlang, dann erreichten wir den Lago Viedma. Schließlich tauchte der Fiz Roy vor uns auf. Eindrucksvoller konnte die Anreise nicht erfolgen. 

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Das Städtchen machte auf uns einen gemütlichen Eindruck. Trotz Hochsaison war es nicht überlaufen. Wir bezogen Quartier im Hostal Patagonia.

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Der Weg führt am Nordufer des Rio Fiz Torre entlang. Nach einer Stunde erreichten wir einen Mirador. Der Cerro Torre war jedoch nicht zu sehen. Weiter ging es durch einen Südbuchenwald bis wir schließlich die Laguna erreichten. Hier empfing uns heftiger Wind und Regen. Der Cerro Torre blieb uns verborgen.

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Wir stiegen wieder nach El Chaltén ab. Dabei hatten wir eine phantastische Fernsicht. Unter uns lagen die Seen Madre und Hjia (Mutter und Tochter). In weiter Ferne sahen wir den Lago Viedma.

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Um nicht den gleichen Weg zurückgehen zu müssen, wählten wir eine Route entlang des Madre-Sees Richtung Laguna Torre. Vielleicht hatten wir ja Glück und bekamen auch den Cerro Torre noch zu sehen. Doch mit jeder Stunde zogen mehr Wolken auf. Den Cerro Torre bekamen wir nicht mehr zur Sicht.

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6 Tage Aufenthalt hatten wir für El Chaltén eingeplant. Gerne wären wir auch länger geblieben. Die Umgebung bietet vielfältige Wandermöglichkeiten. Und die Gastronomie ließ ebenfalls keine Wünsche offen.

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Nach etwa 2 Stunden Fahrzeit hatten wir den Seitenarm Brazo Upsala erreicht. Dort trieben die ersten Eisschollen auf dem See. Dann hatten wir die Kalbungsfront des Upsala-Gletschers erreicht . Wir trieben mit dem Boot zwischen gewaltige Eisberge. Einige waren von einer leuchtend blauen Farbe, andere schneeweiß.

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Dann ging die Bootsfahrt weiter. Wir fuhren in den Brazo Cristina. Dort liegt die gleichnamige Estancia. 1914 hatten sich hier englische Auswanderer niedergelassen, um Schafzucht zu betreiben. Heute ist sie eine Hotelanlage mit Museum.

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Der Upsala-Gletscher ist Teil des “Südpatagonischen Eisfeldes”, dem größten Gletschergebiet in Südamerika.

Mit diesem Ausflug war der letzte Programmpunkt unserer Reise absolviert. Von Calafate flogen wir zurück nach Buenos Aires und weiter nach Hause.

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Unser Hotel war sehr zentral in der Nähe der Plaza de Majo gelegen. Eindrucksvoll die geschichtsträchtige Casa Rosada, der Präsidentenpalast. Bekannt wurde das Gebäude auch durch die Verfilmung des Musicals “Evita”. Die Balkonszene wurde hier 1996 am Originalschauplatz gedreht.

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Am nächsten Tag nahmen wir an einer Bicycle-Tour durch Buenos Aires teil. Auf angenehme Weise wurden uns so die touristischen Highlights präsentiert. Die Tour führte uns natürlich auch nach La Boca, das Hafenviertel von Buenos Aires. Vom Balkon eines Hauses am Beginn der Gasse “El Caminito” grüßt inzwischen der Papst. Die Gasse ist recht kurz, doch sie ist weltbekannt für seine bunten Häuser und für den Tango, der hier zur jeder Tageszeit getanzt wird.

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Wir sind auf Feuerland. Es ist Sommer, doch die Temperaturen erreichen kaum 15 Grad. In den ersten Tagen ungewohnt, wie lange es im Januar hell ist. Erst gegen 23 Uhr war es dunkel und um 5 Uhr morgens ging bereits die Sonne wieder auf.

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Die Häuser der Stadt - meist aus Holz und mit Wellblech verkleidet - bieten ein kunterbuntes Bild. Kein Haus gleicht dem anderen: Man findet Häuser in jeder Farbe. Davor macht auch die Kirche nicht halt.

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Bald ist der Gletscher erreicht. Dieser ist für uns wenig spektakulär, phantastisch hingegen der Blick über Ushuaia auf den Beagle-Kanal.

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Unser nächstes Ziel ist die Laguna Margot. Der Aufstieg erfolgte durch einen herrlichen Südbuchenwald. Mit Verlassen des Waldes sollte man einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge haben. Doch tief hängende Wolken nahmen uns jede Sicht.

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Dann verließen wir Feuerland. Mit dem Bus ging es nach Punta Arenas.

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Die Magallan-Straße musste überquert werden. Diese Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik wurde 1520 von dem Portugiesen Magallan entdeckt. Diese 570 km lange Wasserstraße trennt das südlich gelegene Feuerland vom dem südamerikanischen Festland (Patagonien). Am nächsten Tag folgte die Weiterfahrt nach Puerto Natales. Hier kamen wir am frühen Nachmittag an. Diese chilenische Kleinstadt war für uns Ausgangspunkt für ein Trekking im Torres del Paine Nationalpark.

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Dann ging die Fahrt mit dem Bus weiter. In Pudeto bestiegen wir ein Katamaran, der uns zur Paine Grande Lodge brachte. Hier begann unser Trekking.

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Gleich nach Ankunft bei der Paine Grande Lodge starteten wir unser Trekking. Ziel war das Refugio Grey. Jetzt machten wir Bekanntschaft mit dem berüchtigten Wetter Patagoniens. Ein heftiger Sturm blies uns ins Gesicht. Beim Filmen ohne Stativ war eine ruhige Kameraführung unmöglich. Der Weg war einfach; ein Verlaufen auch ohne Wanderkarte kaum möglich.

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Nachdem wir unser Lager bezogen hatten, unternahmen wir noch einen kurzen Spaziergang zu einem Mirador.

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Am nächsten Tag ging es zurück zur Paine Grande Lodge - unserer nächsten Bleibe. Wir kannten ja bereits den Weg vom Vortag. 11 km - in 3 Stunden gut zu schaffen. Ein fieberhafter Infekt setzte mir jedoch deutlich zu und ich war froh, als wir die Lodge erreicht hatten. 

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Trotz fieberhaftem Infekt setzten wir am nächsten Tag unser Trekking fort. Vor uns lagen die Cuernos, die durch ihr zweifarbiges Gestein auffallen. Geplant war ein Abstecher ins Valle del Frances. Irgendwie war ich froh, dass das Wetter an diesem Tag nicht mitspielte. Tief hängende Woken und Regen machten keine Lust ins Tal des Franzosen aufzusteigen. Somit wanderten wir direkt  zur Domo Frances.

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Dem See entlang ging es am nächsten Tag weiter zur Refugio Chileno. Ich fühlte mich zunehmend besser und konnte die Wanderung und die Aussicht genießen.

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Der nächste Tag sollte zweifellos der Höhepunkt unseres Trekkings sein. Und diesmal hatten wir mit dem Wetter Glück. Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Mirador Base las Torres. Nach gut 2,5 Stunden hatten wir den Aussichtspunkt erreicht. Vor uns lag ein kleiner See, dahinter erhoben sich die Torres. Dieser Blick zählt sicherlich zu den schönsten in Patagonien.

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Nach einem Ruhetag in Puerto Natales nahmen wir Abschied von Chile.

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Um so mehr ist man überrascht, wenn plötzlich eine Stadt auftaucht, die sogar einen internationalen Flughafen hat. Calafate lebt vom Tourismus und ist Ausgangspunkt für den Nationalpark Los Glaciares. Dementsprechend herrscht in dem Städtchen ein reges Treiben. Von der Dachterrasse der “Libro Bar” an der Avenida del Libertador hat man den besten Überblick.

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Calafate ist Ausgangspunkt für Exkursionen zum Moreno-Gletscher und Schiffstouren auf dem Lago Argentino. Zunächst stand bei uns eine Fahrt zum Moreno-Gletscher auf dem Programm. Er gilt weltweit als der einzige Gletscher, der an Größe zunimmt. Der Perito Moreno Gletscher mündet mit seiner Gletscherzunge in einen Seitenarm des Largo Argentino.

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Die gesamte Gletscherzunge hat eine Länge von fast 5 km. Die Abbruchkante hat eine Höhe von 50 bis 80 m. Ein beständig hörbares Knacken im Eis zeigt, dass der Gletscher ständig in Bewegung ist. Immer wieder brechen haushohe Eismassen in den See ab. Auch wir konnten das Kalben des Gletscher beobachten.

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Busfahrten in Patagonien waren für uns keineswegs langweilig. Die Busse waren überaus pünktlich. Ein Erlebnis ist es, wenn man in einem doppelstöckigen Bus die vorderen Sitzplätze ergattern konnte. Die Panoramasicht ist einfach traumhaft.

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Am Ortseingang hielt der Bus am Visiter Center. Wieder erfolgte ein ausführliches Briefing über Verhaltensregeln im Nationalpark. Erst dann fuhr den Bus den letzten Kilometer zum Busterminal.

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Von El Chaltén kann man herrliche Tageswanderungen unternehmen. Unsere erste Wanderung ging zur Laguna Torre. 

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Am nächsten Tag stand eine Wanderung zur Laguna de los Tres auf unserem Programm. Vor hier soll man den besten Blick auf den Fiz Roy haben. Mit dem Taxi fuhren wir zur Hosteria El Pilar. Entlang des Rio Blanco wanderten wir durch eine herrlichen Wald dem Fiz Roy entgegen. Hinter dem Rio Blanco Camp ging es nochmal 400 m steil einen Moränenhang hinauf. Dann lag die Laguna de los Tres vor uns. Vom Fiz Roy war jedoch nichts zu sehen, er hüllte sich in Wolken. El Chaltén heißt “der Rauchende”, was nichts anders beutet, als dass er sich häufig in Wolken versteckt.

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Eine weitere Wanderung sollte uns zur Laguna Capri führen. Auf dem Weg lag der Mirador Fiz Roy. Diesmal hatten wir mit dem Wetter mehr Glück. Vor uns lag in voller Pracht der 3406 m hohe mächtige Berg aus Granit. Sofort entschlossen wir uns, nochmals Richtung Fiz Roy weiter zu laufen. Es hatte sich gelohnt. Besser konnten die Verhältnisse nicht sein. Unvergeßliche Eindrücke.

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Wir wanderten nach El Chaltén zurück. Ein langer Tag. Ca. 23 km hatten wir zurückgelegt. Aber es war einer unserer schönsten Tage in Patagonien.

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Mit dem Bus fuhren wir nach El Calafate zurück. Von hier aus wollten wir noch eine Exkursion auf dem Lago Argentino bzw. zur Estancia Cristina unternehmen. Ein Bus brachte uns nach Puerto Banders. Dort begann unsere Bootsfahrt.

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Um so kompakter das Eis ist - d. h. weniger Lufteinschlüsse hat - um so mehr Licht wird absorbiert. Bei dem blau erscheinendem Eis wird der langwellige Anteil des Lichtes absorbiert, der kurzwellige - blaue - Anteil wird reflektiert.

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Mit Allradfahrzeugen fuhren wir auf einer abenteuerlichen Strecke zu einem Aussichtspunkt. Dort empfing uns ein heftiger Sturm, so dass wir immer wieder hinter Felsen Schutz suchten. Die Sicht war jedoch überwältigend. Vor uns lag der Upsala-Gletscher, der drittgrößte in Südamerika. Mit ihm münden der Glaciar Como und Glaciar Bertacchi in den Lago Argentino.

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